Gastbeitrag: Süßkartoffelquiche mit Babyspinat und Feta aus Katinkas Wunderland

 Es ist wieder Zeit für einen Gastbeitrag und diesmal bekocht und verzaubert euch Katie von
Katinkas Wunderland. Schaut herein und lasst sie euch schmecken, diese herrliche Quiche:

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Vor ein paar Wochen hat mich meine liebste Lini gefragt, ob ich einen Gastbeitrag für ihren wunderbaren Blog schreiben möchte. Da machte mein kleines Küchenfeenherz vor lauter Freude einen riesigen Sprung und natürlich habe ich ohne zu zögern zugesagt.

Mein Name ist Katie und ich schreibe auf meinem Blog Katinkas Wunderland über meine große Leidenschaft: Comfort Food. Also Essen, das glücklich macht und zum Wohlbefinden beiträgt.

Lini und mich verbindet eine langjährige Freundschaft und eines der Themen, das uns beide nun schon eine geraume Zeit lang begleitet, ist die Nachhaltigkeit. In den letzten Monaten haben wir viel Zeit damit verbracht, zu diskutieren, uns zu informieren und gegenseitig Tipps und Ratschläge zu geben. Das betrifft bei uns zwei Kochwütigen natürlich besonders die Ernährung und Kochrezepte.

Darum habe ich für euch heute ein hübsches Rezept mitgebracht, für das man lauter Zutaten braucht, die derzeit Saison haben (oder aus Lagerung erhältlich sind) und (zumindest wenn man das möchte) aus biologischem Anbau beziehungsweise fairer und nachhaltiger Herstellung stammen können. Ich denke in diesem Zusammenhang mal wieder an eine weitere Gemeinsamkeit von Lini und mir: Unsere grenzenlose Liebe für eine wirklich leckere, herzhafte Quiche!

Für meinen allerliebsten Quiche-Boden (einen Mürbteig) benötigt man:

  • 150 g (Dinkel)Vollkornmehl
  • 70 g Butter
  • 1 Eigelb von einem Bioei (Größe L)
  • 3 – 4 Esslöffel eiskaltes Wasser
  • 1 Prischen Salz

Es ist ganz einfach und funktioniert nach einem Prinzip, das sich durch alle meine Lieblingsrezepte zieht: Einfach alles zusammenmantschen. Wenn man eine Küchenmaschine hat, braucht es mit dem Knethaken ungefähr acht Minuten bis man einen perfekten Teig produziert hat. Mit der Hand braucht es natürlich etwas mehr Geduld, aber ich sage euch: Das ist es wert! Kein Mürbteig oder Blätterteig aus dem Päckchen schmeckt so herzhaft gut wie selbstgemachter. Durch das Vollkornmehl braucht diese Mischung vielleicht ein bisschen mehr Flüssigkeit als angegeben, am besten probiert man es einfach aus. Die richtige Konsistenz ist dann erreicht, wenn der Teig sich auswalken und in einer gut eingefetteten Quiche-Form problemlos verteilen lässt.

Die Form mit dem Teig (aufgefüllt mit Backerbsen oder Nudeln, damit sich nichts unschön wölbt) kommt nun in den vorgeheizten Ofen und wird bei 180°C Ober- und Unterhitze 20 Minuten lang vorgebacken. Währenddessen hat man genügend Zeit, um eine geniale Füllung zuzubereiten.

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Für den herzhaften, superleckeren Belag, den ich am liebsten mag, braucht man:

  • ½ Zwiebel, minifutziklein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, ebenfalls minifutziklein gehackt
  • 2 große Süßkartoffel, geschält und gewürfelt
  • 100 g Schinken, in kleine Würfel geschnitten
  • 100 g Braune Champignons, geputzt, halbiert und in Scheiben
  • 100 g Babyspinat, wenn möglich frisch, zerkleinert
  • Gewürze und Kräuter nach Geschmack und Belieben

Der Belag wird in zwei Schritten zubereitet und es ist ganz einfach, versprochen. Erst brät man alle Zutaten bis auf die Süßkartoffel für ein paar Minuten in Olivenöl oder (wenn man auf herkömmliche Öle verzichten will) in geschmacksneutralem Kokosöl. Nach ein paar Minuten würzt man die köstliche Mischung mit Salz, Pfeffer und Gartenkräutern und verteilt sie in der Quiche-Form auf dem vorgebackenen Boden. In den Ölresten, die sich noch in der Pfanne befinden, lässt man anschließend die Süßkartoffeln vor sich hin schmoren, bis sie von allen Seiten angebräunt sind. Die fertig angerösteten Süßkartoffelstückchen werden in einer zweiten Schicht auf der Schinken – Spinat – Masse verteilt, bevor wir zum Grande Finale kommen: Dem leckeren, superkäsigen Guss.

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Für einen Doppel – Käse – Guss, der alles noch besser macht, mischt man:

  • 100 g Creme fraîche
  • 1 Esslöffel Sauerrahm
  • 4 Esslöffel Naturjoghurt
  • 3 ganze Eier, verquirlt (Größe L)
  • 150 g Feta, in Stücke gebrochen
  • 1 Hand voll geriebenem Emmentaler
  • Salz, Pfeffer und Muskatpulver

Die Zutaten werden schlicht und einfach verrührt und über den Quiche-Belag geschüttet. Ich weiß, ich weiß, Creme fraîche ist nicht das Gesundeste auf der Welt. Man kann es auch durch mehr Joghurt ersetzen. Mit Creme fraîche schmeckt es aber – ganz einfach – wesentlich besser.

Jetzt heißt es Abwarten und Tee trinken (oder in meinem Fall eher ein Glas Wein ;)). Nach 35 – 45 Minuten kann man sich endlich über die großartige Quiche hermachen. Am Besten in Kombination mit grünem Salat. Und (noch) einem Glas Wein. Spätestens jetzt kommt man nicht mehr drum herum, da hilft kein milder Tee mehr, diese Quiche schreit nämlich nach trockenem weißen Vino als Begleitung. Das ist Perfektion!

Ein paar kleine Inputs am Rande, bevor ich diesen ewig lang geworden Gastbeitrag beende und euch guten Appetit wünsche: Gute Gewürze sind das A und O beim Kochen. Ich benutze inzwischen fast nur mehr Produkte von Sonnentor – keine Schleichwerbung, sondern eine ehrlich gemeinte Empfehlung, die von Herzen kommt. Probiert es aus! Mein persönlicher Favorit: Das Gute-Laune-Gewürz. Mein Gemüse bekomme ich, wie Lini, hauptsächlich vom Bioschatzkistl und wenn ich wissen möchte, was gerade frisch zu kaufen ist, ziehe ich gerne den Saisonkalender von Denn’s Biomarkt zu Rate.

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Hiermit verabschiede ich mich von euch mit Knicks und Verbeugung.
Merci beaucoup an die famose Lini, die mich hierzu eingeladen hat. Es war mir ein inneres Frühlingsblumenpflücken. Und ihr, liebe Leser, lasst es euch schmecken. Ich wünsch euch gutes Gelingen und vor allem viel Spaß beim Nachkochen!

 

 

 

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2 Gedanken zu „Gastbeitrag: Süßkartoffelquiche mit Babyspinat und Feta aus Katinkas Wunderland

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